Meine To-Do-Liste wächst schon wieder. Jedenfalls die in meinem Kopf. Auf Papier existiert sie praktisch nie. Sollte sie aber vielleicht, denn möglicherweise würde es mir dann leichter fallen, zu entscheiden, was aktuell wirklich Priorität hat.

Eigentlich habe ich letzte Woche begonnen, ein neues Buch zu schreiben. Nein, nicht das, das ich in meinem letzten Blog-Artikel erwähnt habe. Ich hatte plötzlich die Idee, ein altes Projekt, das eher eine kurze Geschichte als ein richtiger Roman war, auszubauen. Der Vorteil daran ist, dass ich gleich loslegen konnte, ohne erst lange recherchieren zu müssen.

Das Projekt, für das mir noch das Wissen fehlt, habe ich vorerst aufgeschoben. Aktuell habe ich, ehrlich gesagt, keine Lust, mich bei dem Thema einzulesen. Außerdem will ich abwarten, wie die neuen Sylt-Bücher laufen. Denn wenn sich für die niemand interessiert, werde ich die Reihe wahrscheinlich nicht fortsetzen.

Apropos Fortsetzung: Genau die versucht gerade, meine Aufmerksamkeit zu bekommen, denn der zweite Teil von "Sturm am Himmel über Sylt" wartet noch auf eine letzte Überarbeitungsrunde. Da der Erscheinungstermin nun feststeht, muss ich mich damit wohl bald einmal befassen. So schnell, wie die ersten beiden Monate des Jahres vorbei waren, ist der 1. Mai ja gefühlt  schon übermorgen.

Aber eigentlich will ich lieber schreiben als überarbeiten. Die neue Geschichte beruht zwar auf einer älteren, trotzdem haben gleich die ersten Kapitel gezeigt, dass sie wahnsinnig viel Potenzial hat, das noch nicht ausgeschöpft ist. Schon jetzt ist das ehemalige Kapitel 3 zu Kapitel 5 oder 6 geworden, weil ich so viel ergänzt habe.

Ach, das Überarbeiten kann bestimmt noch ein, zwei Wochen warten. Ich setze mich lieber an das neue Manuskript.