Linas Leben
Ein Einblick in das Leben einer Autorin, was sie so macht und was in ihrem Kopf vorgeht, wenn sie sich neue Geschichten für ihre LeserInnen ausdenkt.
Und was ist mit den positiven Rezensionen?
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Letzte Woche war ich – wie so viele – bei der Leipziger Buchmesse. Es waren ein paar unglaublich tolle Tage mit wahnsinnig vielen Eindrücken, lieben Menschen und wunderschönen Büchern – garniert mit einer Portion Verunsicherung. Denn inmitten all dieser Neuerscheinungen kann man sich kaum vorstellen, für das eigene Buch Leser:innen zu finden.
Was schlechte Rezensionen bewirken – bei mir zumindest
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Eigentlich wäre es ja viel gesünder, als Autor:in gar keine Rezensionen zu lesen. Ich tue es manchmal trotzdem, insbesondere, wenn ein Buch ganz neu auf dem Markt ist. Immerhin will ich ja wissen, was der Grund ist, warum es vielleicht nicht so läuft, wie es mir erhofft hatte.
Zu viel im Kopf – zu wenig Zeit
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Meine To-Do-Liste wächst schon wieder. Jedenfalls die in meinem Kopf. Auf Papier existiert sie praktisch nie. Sollte sie aber vielleicht, denn möglicherweise würde es mir dann leichter fallen, zu entscheiden, was aktuell wirklich Priorität hat.
Auch Nachdenken gehört zum Schreiben
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Aktuell arbeite ich an keinem neuen Buch. Jedenfalls nicht sichtbar. In meinem Kopf tut sich sehr wohl etwas.
Meine beiden Gehirnhälften
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Seit meinem letzten Eintrag sind ein paar Tage vergangen. Das hat einen einfachen Grund: Nach Abschluss des Korrektorats von "Sturm am Himmel über Sylt" hat mein Autorinnenleben eine Pause eingelegt. Das tut es manchmal, und das ist gut so.
Konjunktiv kann ich nicht
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Das aktuelle Korrektorat zeigt mir wieder einmal: Es gibt gewisse Sachen in der deutschen Rechtschreibung, die ich in diesem Leben nicht mehr lernen werde. Der Konjunktiv ist eine davon.
Phase 2: Überarbeiten
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Wenn die erste Version einer Geschichte getippt ist, ist das Schwierigste geschafft. Zumindest empfinde ich es so. Ich weiß, dass andere Kolleginnen das anders sehen, aber für mich ist das Überarbeiten die leichtere Übung.
Das Jahr startet mit vollen Tagen
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Mal ehrlich, früher haben meine Jahre ruhiger begonnen. Zumindest bilde ich mir das ein. In meinem Hauptjob herrschte Flaute und deshalb blieb viel Zeit zum Schreiben.
Freudentränen
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Ich kann es kaum fassen, aber gerade habe ich den letzten Satz im letzten Kapitel der Sylt-Fortsetzung geschrieben. Fast zweieinhalb Jahre Arbeit, Zweifel, Schreibblockaden, noch mehr Zweifel. Und dann, ein letzter Satz, ein plötzliches Hochgefühl, das mich aufspringen lässt, mir Tränen in die Augen treibt.
Zu früh
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Weihnachten war in diesem Jahr zu früh dran. Also, nicht für die Weihnachtsvorbereitungen, die habe ich sogar weitgehend entspannt (ganz entspannt ist man doch nie) hinbekommen. Dafür habe ich andere Dinge nicht mehr geschafft.

